Nordwestdeutsche Gipsindustrie

Erhöhung um 2,7 % und 2,4 % für die nächsten 25 Monate, Azubis erhalten in diesem Zeitraum 62 Euro mehr

Ab April 2020 werden die Einkommen damit um 5,1 % erhöht sein und die Ausbildungsvergütungen zwischen 9,0 % (erstes Ausbildungsjahr) und 7,4 % (viertes Ausbildungsjahr). Im vierten Ausbildungsjahr beträgt die Vergütung dann 900 Euro.

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GP

Von der Tarifkommission (TK) der IG BCE gefordert waren 6% und eine angemessene Erhöhung des Urlaubsgeldes. Diese Forderung wurde von den Arbeitgebern am 10.12.2018 als zu hoch und wirtschaftlich nicht vertretbar gewertet, obwohl die TK frühzeitig signalisiert hat, von der ebenfalls geforderten Laufzeit von zwölf Monaten abzuweichen. Über eine Erhöhung des Urlaubsgeldes zu sprechen, wurde von den Arbeitgebern in der ersten Verhandlungsrunde mit dem Hinweis abgelehnt, dann müsse man auch über andere Inhalte des Manteltarifvertrages verhandeln, schließlich gebe es auch arbeitgeberseitig dabei einige Wünsche. Ein erstes Angebot von 2,7 % und 2,2 % im Dezember, war für die TK nicht annehmbar. Die Verhandlung wurde vertagt.

Der nun erzielte Abschluss konnte in der zweiten Verhandlungsrunde am 22.01.2019 erreicht werden. Dem Voraus ging allerdings ein vermindertes Angebot von nur noch 2,5 % für 12 Monate, da den Arbeitgebern ihr erstes Angebot nun als zu üppig erschien. Dafür sollte es eine Erhöhung von zweimal einem Euro beim Urlaubsgeld geben. Diese Bruttoerhöhung von 60 Euro konnte die TK allerdings nicht ernsthaft in Erwägung ziehen. Stattdessen sollten die in die Tabellenerhöhung fließen. Diesem Vorschlag sind die Arbeitgeber letztendlich gefolgt. Da der neue Tarifvertrag am 01.01.2019 beginnt, entsteht ein Leermonat im Januar. Die zweite Erhöhung erfolgt dann 14 Monate später.

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